Kategorie: Packlisten

  • Meine persönliche Packliste für Venedig, damit Du bei Deiner Reise an alles denkst!

    Venedig ist eine wunderschöne Stadt, die jedes Jahr mit ihrem Charme Millionen von Besuchern bezirzt. Im Frühling ist das Wetter oft launisch, im Sommer scheint die Hitze endlos und in der kalten Jahreszeit sorgt der Nebel für eine mystische Stimmung – und prekäre Sichtverhältnisse.

    Für Deine Stadterkundung ist es deswegen von Vorteil, vorbereitet zu sein, und die folgende Packliste hilft Dir, an alles zu denken. Allgemeine Tipps für Venedig findest du hier:

    Das Klima Venedigs

    Das Wetter in Venedig ist zwar recht mild für italienische Verhältnisse, dennoch solltest Du das wechselhafte Wetter abseits der heißen Sommerperioden nicht unterschätzen.

    Das Klima in Venedig ist gemäßigt kontinental und typisch für die italienische Poebene, mit kalten, feuchten Wintern und heißen, schwülen Sommern; die Präsenz der Adria trägt dazu bei, die Temperaturen zu beeinflussen.
    Zwischen Mai und Juni ist die Niederschlagsmenge recht hoch, ebenso wie in der ersten Hälfte des Winters, wo es häufig zu Überschwemmungen und Nebel kommt. Januar und Februar sind die kältesten Monate des Jahres, mit Temperaturen zwischen 0°C und 7°C, aber dafür gibt es kaum Schnee. Die Zwischensaison ist besonders angenehm und die Temperaturen pendeln sich zwischen 16°C und 19°C ein.

    Die beste Zeit aus klimatischer Sicht ist sicherlich der Frühling – zwischen Ostern und Juni – oder der Frühherbst – vor allem in September – zu empfehlen; die Stadt ist aber auch im Winter, während des Karnevals von Venedig, wunderschön.

    Die ungünstigste Zeit, um nach Venedig zu fahren: Im Sommer liegen die Temperaturen bei 27°C, aber die gefühlte Hitze ist aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit deutlich größer. Mitten im Herbst dagegen können Regenfälle den Wasserspiegel ansteigen lassen und gepaart mit dem Schirokko-Wind zu Überschwemmungen (“Acqua Alta”) führen.

    Mehr zum Hochwasser in Venedig findest Du hier:

    Packliste Venedig

    Rucksack

    Mein Tipp für Venedig: Nimm nur einen Rucksack (Click) mit. Damit sparst Du Zeit und Geld beim Ein- und Auschecken am Flughafen, falls Du fliegst, und bist sehr flexibel und mobil in Venedig, unabhängig davon, wie Du die Stadt erreichst.

    Ein Rucksack wiegt außerdem weniger als ein Koffer und Du hast immer beide Hände frei, was sehr hilfreich ist, wenn Du unterwegs noch fotografierst, mit Handy navigierst oder den analogen Stadtplan aus Papier lesen willst.

    Ich wurde neulich von einer Freundin auf die Rucksäcke von Tropicfeel aufmerksam gemacht, weil sie einen für ihre Weltreise gekauft hat, und ich war sofort begeistert. Es gibt drei verschiedene Modelle, und der Shell-Rucksack ist perfekt für einen längeren Aufenthalt geeignet. Damit bist Du sicherlich gut bedient.

    AllgemeinE Bekleidung

    Packliste Venedig: Was brauche ich an Klamotten?
    Packliste Venedig: Was brauche ich an Klamotten?

    Im Sommer ist es in Venedig oft heiß und schwül, im Winter feucht und kalt. Zwar kannst Du das eine oder andere Kleidungsstück vor Ort kaufen, bereite Dich aber gut vor, damit Du nicht überrascht wirst.

    Regenjacke
    Windjacke/Softshell Jacke
    Warme Mütze
    Fleecepulli
    Lange Hose
    T-Shirts
    Lange warme Socken
    Unterwäsche
    Windjacke/Softshell Jacke
    Dünner Pullover
    T-Shirts
    Kurze Hose
    Socken
    Unterwäsche
    Badeklamotten

    Schuhwerk

    Im Winter: Bequeme Schuhe, am besten wasserfest und hoch
    Im Winter: Gummistiefeln – wegen Hochwassergefahr
    Im Sommer: (Wander-)Sandalen
    Im Sommer: Sneakers
    Hausschuhe (kuschelig-warm)

    Dokumente und Sonstiges

    Packliste Venedig: Was ist wichtig?

    Wichtiges

    Personalausweis
    Bargeld (vor allem Münzen für Traghetti und Naschereien)
    EC- und/oder Kreditkarte
    Krankenkassenausweis (für alle Fälle)

    Elektronik

    Smartphone
    eBook-Reader (oder analoge Bücher)*
    Kopfhörer (ggf. kabellos)*
    Multifunktionsladegerät*
    Powerbank*

    Kulturbeutel und Reiseapotheke

    Deospray oder -Stick
    Zahnseide, Zahnpasta und Zahnbürste
    Ohropax
    Sonnenschutzcreme (erfahrungsgemäß von Februar bis Oktober)
    Shampoo und Duschbad
    Mikrofaser-Handtücher
    Aspirin Complex, gegen Erkältungssymptome
    Paracetamol, gegen Fieber und Schmerzen
    Sagrotan, zur Desinfektion

    Venedig Fotoausrüstung

    Packliste Venedig: Was brauche ich an Fotoausrüstung?

    Für APS-C-Fotokamera

    Fotokamera: Canon 7D Mark 2*
    Akkus und Ladegerät*
    Weitwinkel-Zoomobjektiv: Canon EF-S 17-55mm*
    oder
    Ultraweitwinkelobjektiv: Canon EF-S 10-18mm*
    Zoomobjektiv: Canon EF 24-105mm*

    Für DSLR-Fotokamera

    Fotokamera: Canon EOS 5D Mark IV*
    Akkus und Ladegerät*
    Zoomobjektiv: Canon EF Canon 24-70mm*
    und gegebenenfalls
    Weitwinkelobjektiv: Canon EF 16-35mm*

    Allgemeine Fotoausrüstung

    Reisestativ: Dieser von Neewer ist eins der leichtesten*
    Filter: ND, Polfilter*
    Saubere Mikrofasertücher*
    Speicherkarten*
    und gegebenenfalls
    Glaskugel*
    Blitzgerät: Canon 600EX II-RT Speedlite*
    Canon Kabelfernauslöser mit Timerfunktionen*
    Die öffentlichen Verkehrsmitteln in Venedig: Gondeln können fast überall lang fahren, im Gegensatz zu Wasserbussen und -taxis.

    Die venezianische Lagune fernab aller gängigen Klischees und Vorurteilen: Hier kannst Du in die venezianische Geschichte eingetaucht und die Stadt aus neuen Perspektiven kennenlernen.

    Welche Kleidung soll ich im Sommer mitnehmen?

    Feuchtigkeit kann das Hitzegefühl verstärken, daher sind leichte Kleidung, ein Hut und eine Brille mit dunklen Gläsern zum Schutz vor Sonnenstrahlen vorzuziehen.
    Im Sommer empfehle ich Dir, helle und luftige Sommerkleidung mitzunehmen. Die Sonne kann sehr stark werden, so dass eine Kopfbedeckung hilfreich ist – und vor einem Sonnenstich schützt! Denke dabei auch an Sonnencreme. Eine leichte Regenjacke oder wasserabweisende Softshelljacke, um Dich vor Wind und Sommerregen zu schützen, ist ebenfalls empfehlenswert.

    Welche Klamotten sind für Venedig im Winter geeignet?

    Die Temperaturen in Vendig im Winter fallen zwar nicht unter den Nullpunkt, aber die Kälte kann heftig sein, besonders wenn Du mit der Gondel oder dem Vaporetto fährst. Ich emfehle Dir daher typische Winterkleidung, mit einer Windjacke und wasserdichten Schuhen.

    Welche Kleidung ziehe ich an im Frühling und im Herbst?

    Im Herbst und im Frühling wird klassische “Zwiebel”-Kleidung mit wasserdichtem Schuhwerk und Jacken empfohlen, um den unvorhersehbaren Temperaturen und dem Regen zu trotzen.

    Welche Ausweise brauche ich in Venedig?

    Wenn Du die Deutsche, Österreiche oder Schweizerische Staatsbürgerschaft hast,musst Du lediglich einen gültigen Personalausweis mitnehmen.
    Wie bei jeder Reise ins Ausland, empfehle ich Dir, eine Kopie Deines Ausweises mit auf Deine Venedigreise zu nehmen. Im Fall des Verlustes kann Dir so ein neuer Ausweis erheblich schneller ausgestellt werden.

    Was brauche ich nicht in Venedig?

    Einen Regenschirm: Manche Gassen in Venedig sind so eng, dass ich dort keinen Regenschirm offen tragen könnte; außerdem ist jede Begegnung mit anderen Regenschirmträgern problematisch.
    Eine große Trinkflasche: Venedig ist zwar eine besondere, aber dennoch ganz normal mit Supermärkten versorgte Stadt; ich nehme nur eine 0.5 Flasche mit und fülle sie an den vielen Brunnen auf; Essen kann ich entweder to-go kaufen oder in einem der vielen Supermärkten einkaufen.

  • Die perfekte Packliste für Wander- und Klettersteigabenteuer

    Viele meiner Landschafts- und Naturfotos sind beim Wandern entstanden, einige auch, als ich am Klettersteig hing. Zwar sorgt eine Spiegelreflex-Kamera samt Objektiv nicht unbedingt für einen leichten Rucksack, doch ich habe es kaum bereut, sie dabei zu haben. (Dagegen gab es mehr Gelegenheiten, mich zu ärgern, keine Kamera dabei zu haben.)

    Das nehme ich beim Wandern und Klettersteig mit

    Damit ich nicht lange überlegen muss, sondern meine Zeit im Freien verbringen kann, habe ich diese Packliste ausgerichtet aufs Wandern und Klettersteig zusammengestellt. Der Schlüssel zu einem erfolgreichen und vergnüglichen Erlebnis liegt nämlich in der Ausrüstung, so wenig wie möglich, so viel wie nötig, und am besten nicht allzu schwer.

    Klettersteigset

    Für einen Klettersteig brauchst du einen bequemen und gut sitzenden Klettergurt und ein Klettersteigset, das für dich leicht zu handhaben ist. Außerdem brauchst du einen geeigneten und gut sitzenden Helm. Ich habe den Via Ferrata-Set Ergo Core von Salewa*, einen günstigen Klettergurt von Sportscheck und einen fast antiken Helm, der von meinem Vater schon in den 80ern benutzt wurde. Da ich großer Salewa-Fan bin – und bei jeder Fahrt nach Venedig stocke ich meinen Kleiderschrank im Salewa-Outlet in Montebelluna auf -, habe ich als Gurt den Salewa Via Ferrata Evo* und als Helm den Salewa Toxo* verlinkt. Falls Dein Klettersteigset nicht über eine separate “Ruheschlaufe” verfügt, ist es hilfreich, eine Bandschlinge* mit Schraubkarabiner* mitzuführen und diese zum Ausruhen ins Stahlseil einzuhängen.

    Klettersteig-Set*
    Klettersteiggurt*
    Kletterhelm*
    Zum Ausruhen: Bandschlinge* und Schraubkarabiner*
    Kletterhandschuhe*

    Schuhwerk für den Klettersteig

    Der wichtigste Teil deiner Kleidung sind natürlich die Schuhe, die dafür sorgen, dass ich am Felsen nicht den Halt verliere und selbst bei Regen immer einen stabilen Stand habe. Ich benutze sowohl zum Wandern im hochalpinen Gelände als auch im Klettersteig Löwa-Schuhe aus dem Jahre 2011, die ich nach zehn Jahren habe neu besohlen lassen. Das Modell gibt es inzwischen nicht mehr, deswegen schlage ich Dir folgende Modelle vor: Trekkinghalbschuhe von La Sportiva* und niedrige Approach-Schuhe von Salewa*.

    Wenn Du Schuhe kaufst, achte bitte auf die Passform, die Bindung, einen robusten Rand der Sohle, eine “Climbing Zone” – das ist eine profillose Zone im Frontbereich – sowie ein fürs Klettern geeignetes Profil.

    Trekkinghalbschuhe* oder niedrige Approach-Schuhe*

    Bekleidung Fürs Wandern und für den Klettersteig

    man wearing black hoodie carries black and gray backpacker near trees during foggy weather
    Photo by Lalu Fatoni on Pexels.com

    Ich empfehlen Dir flexible und robuste Kletterkleidung, die Du am besten nach dem Zwiebelprinzip in mehreren Schichten trägst. Denn auch wenn Du auf dem Weg nach oben schwitzt, willst Du Dich später beim Abstieg bestimmt nicht erkälten.

    Regenjacke*
    Warme Mütze*
    Multifunktions-Halstuch*
    Jacke*
    Funktionsunterwäsche bei niedrigen Temperaturen: Leggings* und langärmliges Shirt*
    Kletterhose (wasser- und winddicht)*
    Kompressionssocken*
    Softshell-Handschuhe*

    Rucksäcke Fürs Wandern und für den Klettersteig

    Erfahrungsgemäß ist es gut, auf einem Klettersteig einen leichten und kleinen Kletterrucksack zu haben, ohne viele Bänder an der Außenseite. Es sollte eh vermieden werden, Dinge an der Außenseite zu befestigen, denn das führt oft dazu, dass Du Dich im Steig irgendwo verfängst und in unangenehme Situationen gerätst. Für reine Wanderungen ohne Kletterpassagen ist es zwar auch sinnvoll, einen kleinen und leichten Rucksack zu haben, aber dann ist es nicht schlimm, wenn er doch etwas größer ist.

    In den letzten Jahren habe ich Rucksäcke von vielen Herstellern gekauft und war bisher mit denen von Deuter und Salewa wegen ihrer langen Lebensdauer und Belastbarkeit sehr zufrieden.

    Klettersteigrucksack* oder Wanderrucksack*

    Sonstige nützliche Accessoires

    wood fashion people woman
    Photo by cottonbro on Pexels.com

    Für (Not-)Fälle aller Art habe ich noch folgende Gegenstände immer bei mir: Nahrhafte und gesunde Verpflegung (besonders bei langen Touren), Sonnenschutz, eine Stirnlampe, ein voll aufgeladenes Handy und ggf. eine volle Powerbank, ein Erste Hilfe-Set und eine Rettungsdecke, die gleichzeitig als Biwaksack verwendet werden kann. Leichte und vor allem verstaubare Wanderstöcke bei langen Wanderungen nicht vergessen!

    Handy, Personal- sowie DAV-Ausweis
    Deuter Erste Hilfe-Set*
    Stirnlampe bis 300 Lumen*
    Biwaksack/Rettungsdecke*
    Powerbank*
    Trinkflasche*
    Muesliriegel*
    Sonnencreme*
    MicroSD-Karte*

    Verpflegung bei Mehrtagestouren

    Die Verpflegung bei einer Mehrtagestour ist zwar wichtig, vor allem wenn wenige oder gar keine Hütten auf der Stecke liegen und Du von Anfang an das Essen und das Wasser mit Dir herumschleppen musst.

    Bio-Kokosmilchpulver* (als Ersatz für Jogurth)
    Bolognese-Sause für Nudeln oder Reise*
    Trek’n Eat Chicken Tikka Masala*
    Bio-Beerenmix* (für Muesli)
    Wasserdesinfektionstabletten* und Tropfen, um den Chlorgeschmack zu entfernen*

    Die Routenplanung

    Wenn du dich schließlich für eine Route entschieden hast, empfehlen wir dir, dir das Niveau genau anzuschauen und dich am Anfang nicht zu überschätzen. Das würde dich nicht nur den Spaß und deine gute Laune kosten, sondern es kann einen Klettersteig auch zu einem sehr gefährlichen Unterfangen machen. Wähle deine Tour nach deiner Fitness und Erfahrung. Anders als beim Klettern sind die Schwierigkeitsgrade mit A – E gekennzeichnet. A ist der leichteste, E ist extrem schwierig.

    Neben den Schwierigkeitsgraden ist auch die Länge des Klettersteigs ein wichtiger Faktor. Ein kurzer, aber schwieriger Klettersteig kann leichter zu bewältigen sein als ein langer, leichter. Es ist auch wichtig, einen Ausstiegsplan zur Hand zu haben, d.h. du solltest wissen, wo sich die Notausstiege auf der Route befinden. Nicht zuletzt kann es auch nützlich sein, zu wissen, wie lange der Abstieg nach dem Klettersteig dauert oder wie du zur nächsten Hütte kommst.

    Bevor du dich auf die Route begibst, solltest du dir auch die Topografie (die Karte der Route) ansehen und dir vielleicht sogar einige Details einprägen, wie z.B. die Ausgänge und Cruxes (schwierigste Stellen). Vor allem bei Klettersteigen, die in höheren Lagen liegen, solltest du auch herausfinden, ob auf der Route eine Schneewahrscheinlichkeit besteht.

    Für Mehrtageswanderungen empfehle ich Dir einen Rucksack mit einem Fassungsvermögen von mindestens 48 Litern, und wenn Klettersteige auf dem Weg liegen, ist ein 60-Liter-Rucksack eine sichere Wahl.